DIE GETRÄUMTE WAHRHEIT

 
   

 

 

 

 

 






 

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Ich setzte mich neben diesen Haufen und nahm eine Münze in die Hand. Merkwürdig, sie fühlte sich so anders an, war weich und sah so aus wie die Schokoladentaler in Folie eingepackt die es immer zu Weihnachten gab. Ich öffnete einen und tatsächlich, innen war Schokolade.

So recht hatte ich aber keine Lust Schokolade zu essen und warf sie in ein Gebüsch. Nur die beiden Folienhälften nahm ich in die linke Hand und wollte sie zusammenknüllen um sie dann in meine Jacke zu stecken. Aber da passierte etwas in meiner Hand, es prickelte gerade zu, fing an zu leuchten und ich sah nach und aus der Folie wurde eine echte Goldmünze. Ich konnte es kaum glauben, biss darauf herum, so wie es früher gemacht wurde um Goldmünzen zu testen.

Ich musste es noch mal ausprobieren. Ich warf die Schokolade wieder weg, legte beide Folien übereinander in meine linke Hand – und es passierte wieder. Wunderbar dachte ich. Ich nehme mir jetzt was ich brauche und andere die hier des Weges ziehen können sich dann auch bedienen. So packte ich mir ein paar Münzen Stück für Stück in die Jackentasche und ein Paar in die Hose, füllte meinen Rucksack noch mit den Schokoladentalern und ging meines Weges. Den immer noch riesigen Rest des Haufens ließ ich zurück.

Mein Weg führte in eine größere Stadt, dort suchte ich sogleich eine Bank auf um den Wert meiner Goldmünzen zu erfahren und eventuell sie gleich zum Kauf anzubieten. Die Bankerin schaute sich die Exemplare genau an und fragte nach der Herkunft der Münzen. Ich sagte dass ich sie geerbt habe und sie jetzt verkaufen wolle. Die Bankerin erwiderte dass das nicht so einfach ist. Diese Münzen stammen vermutlich aus dem Besitz des alten deutschen Reichs und vermutlich noch älter, das müsste man erst klären. Okay, sagte ich ihr, packte meine Münzen wieder zusammen, blickte sie an, sagte wenn Sie nicht wollen, dann gehe ich eben woanders hin.

So nahm ich mein Bündel ging hinaus und stieg in einen Bus. Ich setzte mich auf einen Sitz im Gang. Es dauerte nicht lange und ich wurde von einer Frau angesprochen. Sie sah sehr nett aus. Sie fragte mich “kann ich welche haben“, ich stutzte, was? Na einen oder zwei von Ihren Schokoladentalern. Ach so sagte ich, na klar, nimm dir ruhig welche. Aber ich weiß nicht wie die Schokolade schmeckt, im Moment habe ich keinen Appetit darauf. Sie nahm sich drei Taler, probierte erst mit der Zunge und biss dann ab. Mm sagte sie, gut und aß weiter.

Ich sah Ihr zu und traute meinen Augen kaum. Sie verwandelte sich in ein Monster, nein in irgendwas, was ich vorher noch nie gesehen hatte. Aber dieses Etwas sah irgendwie lustig aus, und verängstigt, ebenfalls überrascht über seine Formen die völlig außer Kontrolle gerieten. Sie, nein Er, ich glaube es war jetzt ein Er sah pummelig und grau wie Elefantenhaut aus. Sein Mund war ziemlich groß geworden und sehr fleischig, er hatte auch noch etwas auf dem Kopf, sah aus wie ein Hut und ich muss schon sagen, er war plötzlich ziemlich leicht beschürzt.

 
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