DIE REISE DER SEELE

 
   

 

 

 

 







 

 

 

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Ich ging also weiter, wendete meinen Blick wieder auf meine Füße. Das Gefühl diesen Weg weiter zu gehen verstärkte sich – dennoch fing ich langsam an zu zweifeln. Was es denn auf sich haben sollte. Wie ich so vor mich hin lief, machte sich schließlich ein bisschen Langeweile breit.

Dann - Urplötzlich – Wasser zu meinen Füßen. Ich hob meinen Kopf und meine Augen sengten sich in die Schönheit dieses Anblickes.  Eine Oase des Glücks und der Schönheit. Wasser sprudelte von weit oben aus dem Fels und ergoss sich in einen See. Ich streifte mein Gewand vom Körper und ging langsam aber vorsichtig, auf jede Gefühlsregung achtend hinein. Ich spürte das angenehme Wasser auf meiner Haut. Es reinigte mich innerlich und äußerlich. Tief versunken und Eins mit der Energie des Wassers bemerkte ich einige Lotusblumen. Sie schwammen in meiner unmittelbaren Nähe und sie wurden immer mehr. Als ich mich umsah war bereits das gesamte Ufer voller Lotusblumen. 

Ich empfand alles als reinigend und verjüngend, so liebevoll.  – Dieses Wasser hatte so viel zu geben. Es umhüllte mich wie eine warme Decke.

Ich sah wieder zu dem Felsen, das Wasser floss wie ein unendlicher Strom wohltuender Energie. Wie pures Glück und Harmonie. Ich konnte es mir nicht beschreiben, eigentlich nur empfinden. Ich fühlte mich total geborgen. Ich wollte nie wieder weg.

Jetzt wusste ich es, ich war an der „Quelle allen Seins“ angelangt, ich badete in ihr. In all dem Wissen – in all den Möglichkeiten. So wie der See unvorstellbar viele Wassermoleküle hatte – so viel Wissen und Möglichkeiten gab es. So unendlich viel und es kamen immer mehr Moleküle durch das herabströmende Wasser hinzu. Niemals würde dieser Strom von purer Energie versiegen. Dann wurde ich unterbrochen in meinem eigenen dahin fließen. Eine breite Rampe tat sich auf. Sie war mit feinem Kies bedeckt. Links und rechts befanden sich Mauern, die sie säumten. Vier Träger kamen über sie und gingen zum Ufer. Sie hatten so eine Art Bare dabei. Sehr breit und von schlichter Ausstattung. Ein verziertes Tuch oder dünner Teppich lag darüber. Ich bekam ein mulmiges Gefühl. Es hatte etwas von „abgeholt werden“ . Ich befürchtete diesen Ort verlassen zu müssen. Eine starke Energie zog mich und ich leistete keinen Widerstand. Denn als ob ich trotz allem wüsste, was jetzt zu tun ist, schwamm ich ans Ufer und stieg aus dem Wasser. Sogleich bekam ich einen Umhang umgelegt und setzte mich auf diese Bare. Ich nahm den Lotussitz ein, so wie bei meinen Meditationen. Ich saß aufrecht mit dem Blick nach vorn. Sie trugen mich fort zu einem Tempel der in den Felsen gehauen war. Dieses mulmige Gefühl hatte ich nun wieder. Ich ahnte nicht was folgen sollte.

Im Tempel angelangt wurde sich abermals gleich um mich gekümmert. Ich bekam ein majestätisches, mit Gold verziertes Gewand angelegt und wurde in einen anderen Raum geführt. Dort begleitete man mich in das Zentrum des Raumes und half mir bei der Besteigung eines in Stein gehauenen Thronsessels. Alles war eher spartanisch ausgestattet. Nun war ich völlig ratlos, sollte das hier mein Leben sein, sollte ich andere etwa Befehligen?  Was hatte ich mit dieser Szenerie zu tun. Hatte ich sie gewählt? Ich ließ los von allen Gedanken und öffnete mich der vorherrschenden Energie.  Mein Herz wurde ganz leicht. Energie strömte durch jede Faser meines Körpers und trat aus allen Seiten wieder heraus. Nein - ich war keine Kaiserin oder Herrscherin, auch keine Göttin, die man anbeten oder verehren sollte.

Die Energie des Wassers hatte es mir verraten – ich „Selbst“ bin die Quelle allen „Seins“.  Das Wasser des Lebens. Die unendliche Freude aller Schöpfungsprozesse.

 
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